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EBM Urgesteine Front 242 – Live in der neuen Batschkapp

Am 05.02.2014 haben Electronic Dance Art  Front 242, die Begründer der Electronic Body Music, in die neue Batschkapp nach Frankfurt gebracht. Vorband waren das Elektro-Industrial Duo Formalin aus Berlin.

Da ich bis dato weder die neue Batschkapp, noch Front 242 live gesehen habe, war das ein guter Grund für einen unter der Woche Konzertbesuch.

Die neue Batschkapp

Die Lage

Ende letzten Jahres hat die alte Batschkapp in Eschersheim nach 37 Jahren ihre Pforten geschlossen. Der Laden war so runter das die Kosten für eine Renovierung einfach astronomisch gewesen wären. Die neue Batschkapp befindet sich jetzt in einem Industriegebiet im Stadtteil Seckbach. Verkehrstechnisch ist das für unter der Woche Konzerte anstrengend, ich hatte auf dem Weg locker 20 Minuten Stop & Go durch Frankfurt. Parkplätze vor der Neuen sind auch sehr spärlich, es gibt wohl maximal 130 auf dem Gelände. Ich kam erst kurz vor Konzertbeginn an, und bei über 1000 Konzertbesuchern bedeutete dies 10 Minuten durchs Industriegebiet laufen.

 

Wie es drinnen ausschaut

Die gravierendste Neuerung ist mit Sicherheit, dass die neue Batsche signifikant größer ist. Während die alte offiziell für 650 Besucher zugelassen war, sind es bei der neuen 1200. Das lässt sich sogar noch auf 1500 erhöhen lässt wenn die in die Halle gebaute Empore geöffnet wird. Während die alte Batsche ihren eigenen, ranzingen Scharm hatte wirkt die neue noch relativ steril. Alle Wände sind schwarz gestrichen, und die einzige Deko sind lauter großformatige Wandbilder von der alten Batschkapp. Die schwarzen Wände haben natürlich den Vorteil das bei Konzerten nix von der Band ablenkt. Die Getränkepreise sind typisch Frankfurt, etwas höher als in der Pampa.

Für die Fotografen: Super Fotograben, echt geräumig. Kein Zwangsgruppenkuscheln mit den anderen Fotografen. Leider hatte der Lichttechniker mal wieder Lust die Fotografen zu ärgern und hat die ersten 3 Lieder bei denen das Fotografieren erlaubt war nur spärlich beleuchtet.

Die neue Batschkapp, mit der Empore für zusätzliche 300 Besucher.

Die neue Batschkapp, mit der Empore für zusätzliche 300 Besucher.

Mitveranstalter msth von Electronic Dance Art, Backstage in der neuen Batschkapp, mit Wandfoto von der alten.

Mitveranstalter msth von Electronic Dance Art, Backstage in der neuen Batschkapp, mit Wandfoto von der alten.

Front 242

Richtig erstaunlich fand ich ja das die alten Herren es geschafft haben unter der Woche über 1000 Besucher nach Frankfurt zu locken. Für meinen persönlichen Geschmack war es schon einen Tick zu voll, aber ich war auch noch nie ein Fan von Menschenaufläufen. Das Publikum war wie erwartet etwas älter als sonst, da dürften nicht wenige Fans der ersten Stunde (1981) dabei gewesen sein. Die alten Herren von Front haben die Hütte ganz gut zum kochen gebracht, Gerüchtehalber soll sich bei ihren Hits ein ordentlicher Pit gebildet haben. Mir war das an dem Tag zu anstrengend, ich habe das restliche Konzert lieber von weit hinten angeschaut. Zwischen den Hits hat dem einen oder anderen Song ein bisserl der Biss gefehlt, aber vielleicht waren das nötige Verschnaufpausen für die alten Männer auf und vor der Bühne. Smile

Front 242 Fan

Front 242 Fan – Hingabe geht unter die Haut

Front 242

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Mehr Fotos von Bands und Besuchern gibt’s in der Galerie im Fotoarchiv.

PS: Der msth von Electronic Dance Art hatte an dem Tag Geburtstag, deshalb ist er auf fast jedem Besucherbild mit drauf.

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