Adventures in the WGTwilight Zone

Das WGT ist ja jetzt schon ein paar Tage her, aber dieses Jahr war irgendetwas anders. Es begann damit, dass sich dieses Jahr bei mir das erste Mal nach der Rückkehr vom WGT in die „normale Welt“ keine Postfestivaldepression einstellte. Seltsamst!

Aber erst als ich Nacht von Nacht von immer wirrer werdenden Alpträumen aus dem Schlaf gerissen wurde, dämmerte mir das irgendetwas nicht stimmen konnte. Kämpften sich etwa unterdrückte Erinnerungen wieder an die Oberfläche? Was zur Hölle konnte denn so schreckliches passiert sein? Ich war mir eigentlich ziemlich sicher, dass ich von meinem WGT 2013 Trauma gelernt hatte und dieses Jahr einen großen Bogen um den Auftritt von Lacrimosa gemacht hatte. Was sonst kam in Frage? Die CIA? Aliens? Analsonden? Oder gar eine Retinareizung durch eine Überdosis Lackpresswurstauflauf?

Um dem Rätsel auf den Grund zu gehen musste ich zu unorthodoxen Methoden greifen. Um die  Barriere in meinem Hirn nieder zu reißen hörte ich mir zuerst fünf Stunden lang in einem dunklen Raum vertonte Sinuskurven an. Nichts. Da mussten härtere Mittel her. Den Teller des Plattenspielers mit 800er Schleifpapier belegt und mich von den lieblichen Klängen in den Schlaf schunkeln lassen.

Plötzlich gab die Barriere nach und die Erinnerungen an die traumatischen Ereignisse überfluteten mich. Mit Hilfe esoterischster Somniumgraphie gelang es mir, dass Grauen für die Nachwelt festzuhalten bevor mein Bewusstsein es nicht länger aushielt und die Selbstzerstörung für die betroffenen Gehirnareale einleitete.

Lange Rede, wenig Sinn: Seht selbst! Denn, geteiltes Leid ist doppeltes Leid…

Pfleger! Die CIA hat schon wieder meinen Aluhut in Brand gesetzt!

Bis zum nächsten WGT Twighlight Zone Oktoberfest Trip sind es noch:

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